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Die IBBA Berlin ist Deutscher Meister der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL). Im Finale gegen den Stadtrivalen ALBA Berlin setzte sich die Mannschaft von Trainer Milan Pesic am Ende deutlich mit 77:56 (17:15, 20:17, 21:20, 19:4) durch. Neben dem Deutschen Meistertitel durfte sich die IBBA auch über zwei individuelle Auszeichungen freuen: Milan Pesic wurde zum „JBBL-Trainer des Jahres“ gewählt, Spielmacher Oben Ebot-Etchi erhielt die Auszeichung zum „besten Verteidiger“. Drei Mal standen sich die beiden Endspiel-Teilnehmer bereits in der regulären Saison gegenüber, drei Mal zog ALBA den Kürzeren. Am bittersten war die Niederlage im regionalen TOP4, wo die IBBA dem Stadtrivalen beim 69:38 deutlich die Grenzen aufzeigte. Dies sollte sich im JBBL-Finale nicht wiederholen, so viel war bereits nach Halbzeit eins klar. Nachdem beide Mannschaften ihre anfängliche Nervosität vor 450 Zuschauern abgelegt hatten, traf Marley Jean-Louis seinen zweiten Dreier zur ersten ALBA-Führung (9:6, 6. Minute). Der quirlige Guard war es auch, der im zweiten Viertel mit einem weiteren Distanzwurf die „Albatrosse“ erneut in Front warf (23:21, 14.). Als Andrej Pavicevic für ALBA fünf Minuten vor der Halbzeit zum 28:26 traf, sollte dies jedoch die letzte Führung für längere Zeit sein. IBBA-Spielmacher Oben Ebof-Etchi und Mauricio Marin initiierten einen 8:0-Lauf der IBBA zum 34:28 (17.). Zur Halbzeit führten die „Akademiker“ mit 37:32, obwohl sie viele Punkte an der Freiwurflinie liegen ließen (6/13). Dafür profitierte die Mannschaft vom „JBBL-Trainer des Jahres“, Milan Pesic, von 14 Ballverlusten der Albatrosse.
ALBA kam stark aus der Kabine und verkürzte den Rückstand schnell bis auf drei Punkte, ehe Marin mit einem Dreier zum 46:40 (24.) den Lauf stoppte. Weiterer Wermutstropfen für ALBA-Coach Alan Ibrahimagic: Center Niklas Ney kassierte in der 25. Minuten sein viertes Foul und musste fortan im direkten Duell mit U16-Nationalspieler Robin Jorch Vorsicht walten lassen. Mit zehn Punkten im dritten Viertel nutzte Jorch diesen Vorteil weidlich aus, doch auf der anderen Seite stand ihm Jean-Louis (elf Punkte im dritten Abschnitt) in nichts nach. Beim Stand von 58:52 ging es ins letzte und entscheidende Viertel.
Hier war es U16-Auswahlspieler Marin, der den Vorsprung für die IBBA ausbaute (63:54, 32.). Immer wieder kam die Pesic-Truppe nun zu einfachen Punkten aus Fastbreaks, die den Vorsprung auf 14 Punkte (68:54, 34.) schraubten. ALBA-Center Ney saß zu diesem Zeitpunkt bereits mit seinem fünften Foul draußen, von Pavicevic, der in der zweiten Halbzeit keinen einzigen Punkt markierte, war gar nichts mehr zu sehen. Als Marin dreieinhalb Minuten vor der Schlusssirene einen Dreier zum 71:56 einnetzte, war die Partie entschieden. Beste Akteure auf Seiten des ersten JBBL-Champs waren Mauricio Marin mit 20 Punkten, Robin Jorch mit 16 und Spielmacher Oben Ebof-Etchi (13), der wie schon im Halbfinale klug Regie führte. Für ALBA markierte Marley Jean-Louis 21 Zähler.
IBBA Berlin: Jorch (16), Kamber (0), Atmowihardjo (0), Kleine (6), Ebof-Etchi (13), Boublik (0), Türkan (0), Mampuya (2), Boekstegers (8), Marin (20/2), Treml (9/1), Craven (3)
ALBA Berlin: Krüger (0), Bukrshliev (6/1), Jean-Louis (21/3), Thomas (0), Subasigüller (5/1), Fischer (0), Nnadi (0), Wilke (0), Elsner (4/1), Bajric (8), Pavicevic (8), Ney (4)
(JBBL / JF / JB, Bähren, http://www.nbbl-basketball.de, 16.05.2010)
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